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Aktuelles

"Soliessen" in der Fastenzeit

Mitten in der Fastenzeit bei leckerem Eintopf Gemeinschaft erleben und ganz nebenbei etwas Gutes tun: das Soliessen.

So bot der MEF-Kreis (Mission-Entwicklung-Frieden) am dritten Fastensonntag drei verschiedene frisch zubereitete Eintöpfe an. Finanziert durch die Stiftung St. Josef-Frintrop konnten sich ca. 100 Hungrige stärken, Gemeinschaft erleben und im Anschluss mit ihren Spenden etwas Gutes tun.

Mit den traditionellen Soliessen lebt der MEF-Kreis Solidarität mit unserer Partnergemeinde Jesus Obreiro in Kolumbien, welche die gesammelten Spenden erhält. Die Spenden werden unter anderem dazu verwendet Ausbildungschancen der Straßenkinder vor Ort zu verbessern.

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Dritter Fastensonntag Gemeinsam.Leben

Unsere diesjährige Fastenreihe steht unter dem Motto „Gut Gemeinsam Gehen“. Nach „Genug beschenkt“ und „Gut versorgt“ begleitet uns heute „Gemeinsam Leben. Immer wieder taucht dieser Aspekt in den Texten und Liedern des heutigen Sonntags auf. In der Bibel und in der liturgischen Tradition der Kirche steht Wasser als Symbol für das Leben schlechthin. Alles was lebt, Mensch, Tier, Blume, Baum, braucht Wasser zum Leben. Das Land, in dem Jesus lebte, ist sehr heiß. Dort gibt es Wüste, Orten, an denen (fast) nichts lebt. Aus diesem Land stammt diese seltsame Pflanze. Eine Rose. Sie sieht nur gar nicht so aus. Sie sieht aus, als wäre sie verdorrt, tot.

Wir werden ihr jetzt einmal Wasser geben – sie aus der „Quelle des Lebens“, so würde es die Bibel sagen, trinken lassen. Und wir werden am Ende des Gottesdienstes einmal nachschauen, ob die Pflanze sich verändert hat...

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Impuls

Du Gott des Aufbruchs, segne uns
wenn wir dein Rufen vernehmen, wenn deine Stimme lockt,
wenn dein Geist uns bewegt zum Aufbrechen und Weitergehen.

Du Gott des Aufbruchs, begleite und behüte uns
wenn wir aus Abhängigkeiten entfliehen, wenn wir uns von Gewohnheiten verabschieden,
wenn wir festgetretene Wege verlassen, wenn wir dankbar zurückschauen und doch neue Wege wagen.

Du Gott des Aufbruchs, wende uns dein Angesicht zu
wenn wir Irrwege nicht erkennen, wenn uns die Angst befällt,
wenn Umwege uns ermüden, wenn wir nach Orientierung suchen in den Stürmen der Unsicherheit.

Du Gott des Aufbruchs, sei mit uns unterwegs zu uns selbst, zu den Menschen, zu Dir.

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Denkwürdiges am Corona-Denkort

Einladung zu einem Podiumsgespräch im Pfarrheim St. Franziskus am Mittwoch, dem 25. März 2026, um 18:00 Uhr.

Exakt sechs Jahre nach dem ersten Lockdown in der Corona-Zeit werden ExpertInnen unter der Moderation des Journalisten Thorsten Schabelon Perspektiven aus der Pandemie beleuchten. Gibt es ein Vorher und ein Nachher? Was waren die größten Herausforderungen in der Corona-Zeit? Wie würden wir heute denken und handeln? Was bleibt und was kommt?

Schwerpunkte in der Reflektion sind die Themen Grundschule, Hospizarbeit und Pfarrgemeinde. Andreas Illigen, Schulleiter an der Schildbergschule, Mülheim-Dümpten, Marion Vogel, Pflegedienstleiterin des Hospizes Cosmas und Damian im Franziskushaus und Sabine Lethen, ehemalige Pfarreileiterin St. Josef, Frintrop, werden von ihren Erfahrungen berichten, ihren emotionalen Erlebnissen und den Sachthemen, die bewegt und gemeistert werden mussten. Also: Menschen für und Menschen mit anderen Menschen in einem Jahrhundertereignis. Es dürfte spannend werden!

Herzliche Einladung durch die Stiftung St. Josef-Frintrop, der Eintritt ist frei. Außer dem moderierten Trialog ist genügend Gelegenheit gegeben, auch eigene Erfahrungen in die Runde einzubringen. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme. Für Getränke und einen Snack wird gesorgt sein.

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Zweiter Fastensonntag Gut.Versorgt

In den nächsten Wochen bis zum Palmsonntag stehen die Gottesdienste im- mer unter einem besonderen Schlagwort. Heute steht der Gottesdienst unter dem Motto Gut. Versorgt. Wann bin ich, wann seid ihr wann fühlen Sie sich gut versorgt? Und was hat Jesus und unser Glaube damit zu tun?

Darum soll es heute gehen.

Ein Haus zu haben, ein eigenes Zuhause, einen Baum im Garten, der trägt und Schatten spendet – das gibt Sicherheit. Ein fester Beruf, ein Schulabschluss, Versicherung, Vermögen und Geld: All das beruhigt und macht zufrieden. Statussymbole zeigen nach außen, dass wir es „geschafft“ haben. Und nicht zuletzt ist es ein großes Geschenk, täglich genug zu essen und zu trinken zu haben.

Doch die Fastenzeit lädt uns ein, tiefer zu schauen. Unsere Grundbedürfnisse zu sichern ist wichtig – aber für ein gelingendes Leben, für echten Erfolg, reichen sie nicht aus. Mehr Besitz bedeutet nicht automatisch mehr Sinn, mehr Vertrauen oder mehr Hoffnung.

Impuls

Mehr als nur besitzen
Stell dir vor, dein Leben wäre ein Rucksack.
Jeden Tag packst du etwas hinein: Dinge, Erlebnisse, Gedanken.
Vieles ist materiell – Handy, Klamotten, Likes. Und ja, das fühlt sich oft gut an. Aber irgendwann merkst du: Der Rucksack wird schwer. Nicht, weil zu viel drin ist, sondern weil Wichtiges fehlt.

Den Blick zu weiten heißt, mehr zu sehen als nur das, was man kaufen oder zeigen kann. Es heißt, neugierig zu bleiben. Fragen zu stellen.
Andere Meinungen auszuhalten, auch wenn sie unbequem sind.
Es heißt, über den eigenen Tellerrand zu schauen und zu merken:
Die Welt ist größer als meine Bubble.

Materielles kann man besitzen. Geistige Weite wächst, wenn man teilt:
Gedanken, Zweifel, Träume.
Wenn man zuhört, statt sofort zu urteilen.
Wenn man Fehler macht und daraus lernt. Das kostet nichts – und ist trotzdem unbezahlbar.

Vielleicht ist Gut.Versorgt nicht das, was du hast, sondern das, was du verstehst. Nicht das, was du festhältst, sondern das, was dich innerlich weiter macht. Was wäre, wenn du heute deinem Rucksack etwas Neues hinzufügst – nicht etwas Materielles, sondern eine neue Perspektive?

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